Grünkohl, Kartoffel, Mettwurst

Norbert´s Grünkohl – optional mit Mettwurst

Heute hab ich ein besonders Rezept, das quasi ein Gastbeitrag eines lieben Kollegen und Freunds ist: Norbert, ursprünglich aus Düsseldorf, hat mir eine kulinarische Reise in sein Heimatland Deutschland geschenkt und alle Original-Zutaten aus Deutschland gecheckt: Grünkohl, Butterschmalz, Senf und Mettenden (Mettwurst). Drei dieser Zutaten kannte ich gar nicht und so war es mein erstes Mal, dass ich Butterschmalz, Grünkohl und Mettwurst nicht nur zu einem Gericht gebracht hab, sondern auch gegessen habe. Und weil wir in unserem Haushalt hybrid essen – mein Freund vegetarisch und ich doch auch mal Fleisch und Wurst – hat Norbert uns eine Variante mit und eine Variante ohne Butterschmalz und Mettwurst gemacht. Und weil Norbert Stil wichtig ist, hat er ein wunderschönes Rezept zusammengestellt, das ihr unten im Download findet. Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen 🙂

Grünkohl, Kartoffel, Mettwurst

Norbert´s Grünkohl – optional mit Mettwurst

Isa
Norddeutscher Grünkohl-Klassiker als Gastbeitrag aus Düsseldorf — mit Erdäpfeln, Piment und optional Mettwürsten. Slow Food vom Feinsten.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 50 Minuten
Gericht Hauptgericht
Küche österreichisch, vegetarisch
Portionen 4 Personen

Zutaten
  

  • 1 Zwiebel
  • Butterschmalz oder 2 EL Olivenöl
  • 1 Glas Grünkohl Oldenburger Art
  • 450 g Erdäpfel
  • optional 4 Mettenden
  • ½ Glas Wasser Grünkohl-Glas
  • 3-4 Piment Körner
  • Prise Zucker
  • Salz,
  • schwarzer gemahlener Pfeffer
  • Dijon Senf
  • Muskatnuss
  • evtl. 2 Tl Haferflocken

Anleitungen
 

  • Zwiebel fein würfeln
  • Schmalz oder Olivenöl in Topf oder hoher Bratpfanne zergehen lassen
  • Prise Zucker dazu. Zucker zergehen lassen und Zwiebeln hinzugeben
  • Die Zwiebeln anschwitzen und das Glas Grünkohl inkl. Saft dazu geben
  • Kurz anschwitzen und die in kleine Würfel geschnittenen Erdäpfel hinzugeben und vermengen
  • optional Mettwurst mit einer Gabel einstechen (so kann sich der Geschmack der einmaligen Wurst besser entfalten und trocknet trotzdem nicht aus
  • Pimentkörnern dazugeben
  • ca. 1,5 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen
  • Immer wieder umrühren und die Flüssigkeit beobachten
  • Sollte zu viel Flüssigkeit übrig bleiben, mit Haferflocken andicken
  • mit Salz, Pfeffer, Senf (lieber ein bissl mehr) und Muskatnuss abschmecken.
Keyword Erdäpfel, Grünkohl, Hauptgericht, hybrid, Mettwurst, österreichisch, vegetarisch

Ähnliche Beiträge

  • Dinkel-Knoblauchbaguette

    Diese Woche überkam es mich, weil ich schon länger kein Brot gebacken hatte und mal wieder was Neues ausprobieren wollte. Nachdem Weizenmehl bei uns nur mehr zum Pizzabacken vorhanden ist, hab ich eine leckere Version mit Dinkelmehl versucht und das Ergebnis war sensationell! Die Mengenangabe reicht für 4 kleine und 1 großes Baguette!

  • Zrazy – ukrainische Erdäpfellaibchen

    Ich liebe Erdäpfellaibchen, die pikant gefüllt sind, und hatte letztens die Erkenntnis, dass diese meine Lieblingslaibchen, die seit meiner Kindheit eines meiner Lieblingsessen sind, typisch für Polen und die Ukraine sind😊 Die Füllungen sind enorm vielfältig und ein tolles Essen, wenn ihr sowohl vegetarische wie auch Fleisch-Varianten kredenzen wollt – dementsprechend solltet ihr die Mengenangaben entsprechend reduzieren…
    Probiert sie aus, die Zrazy – ukrainischen Erdäpfellaibchen 🙂

  • Protein Power – Erbsenpüree mit gebratenem Halloumi

    Hast du gewusst, dass es rund 250 verschiedene Sorten von Erbsen gibt? Als ich das gehört hatte, musste ich schmunzeln und an die Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse denken. Auf welcher Erbsenart lag sie wohl? Du kennst dieses Märchen von Hans Christian Anderesen nicht? Hier kannst du´s nachlesen oder auch deinen Kindern vorlesen (ist aber nicht pädagogisch wertvoll, sei vorgewarnt) 😉

    Aber zurück zum Erbsenpüree und den Erbsen allgemein: sie enthalten, so wie Bohnen und Linsen, biologisch hochwertiges Eiweiß, außerdem viel Calcium und Magnesium und sie haben wenig Kalorien und Kohlenhydrate. Daher führen sie auch nicht zu einer Blutzuckerspitze und das macht sie äußerst gesund und bekömmlich.

    Das Erbsenpüree mit Haloumi war das Ergebnis meiner Überlegungen, weniger Brot und Kohlenhydrate zu essen 🙂 Und mein Fazit: ja, es ist eine extrem gute Alternative, die super satt macht und echt gut schmeckt! Probier´s aus, es lohnt sich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Rezept Bewertung