Kärntner Reindling

Kärntner Reindling

Auch wenn der Reindling so heißt, weil er ursprünglich in einem Topf gebacken wurde, mag ich es, wenn er am Ende in einer hübschen Guglhupfform aus dem Rohr kommt. Alle Kärnter_innen mögen mir dies verzeihen 😉

Kärntner Reindling

Kärntner Reindling

Isa
Kärntner Reindling im Guglhupf — ursprünglich aus dem Topf, hier in eleganter Form aus dem Rohr. Mögen mir alle Kärntner:innen verzeihen.
Vorbereitungszeit 35 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Ruhezeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden 55 Minuten
Gericht Dessert
Küche österreichisch
Portionen 1 Reindling

Zutaten
  

  • 1/4l Milch
  • 60 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 2 Eier
  • Etwas Zitronenabrieb
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Pkg Trockengerm
  • Optional 1 Fläschchen Rumaroma

Für die Fülle

  • 150 g Rosinen
  • Etwas Rum
  • 120 g Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 150 g geriebene Nüsse
  • 50 g Butter
  • 50 g Schokoladeflocken

Anleitungen
 

  • Rosinen in Rum einlegen und stehen lassen
  • Milch wärmen (Achtung, nicht heiß!) und Butter darin schmelzen
  • Die weiteren Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Butter-Milch-Gemisch verrühren
  • Teig gut durchkneten (10-15 Minuten „schlagen“, bis er sich vom Schüsselrand löst) und für mind.30-45 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen
  • Guglhupfform mit Butter einfetten und Zucker ausklopfen
  • Fülle: geriebene Nüsse, Zucker, Zimt, die in Rum eingelegten Rosinen und den Rum sowie die Schokoladeflocken gut miteinander vermischen
  • Die Butter schmelzen
  • Den Teig nochmal durchkneten und ca. 1 cm dick ausrollen
  • Teig mit der flüssigen Butter bestreichen und mit der Fülle bestreuen
  • Teig einrollen und im Kreis in die runde Form drehen
  • Backrohr auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig in dieser Zeit zugedeckt nochmal gehen lassen
  • Reindling ca. 45 Minuten backen, anschl. auskühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen
Keyword Dessert, Germ, Kärnten, Kärntner Reindling, Kuchen, österreichisch, Reindling, Tradition

Ähnliche Beiträge

  • Babà al rum

    Meine Liebe zu Italien wird derzeit durch ein italienisches Kochbuch (in italienischer Sprache) inspiriert, durch das ich einen doppelten Nutzen habe: mein beginnendes Italienisch wird so Zug um Zug besser – und ich bin richtig motiviert, die Rezepte zu verstehen und mich davon inspirieren zu lassen. Babà al rum ist uns in Neapel laufend begegnet und auch in Triest war dieses Dolci sehr präsent. Und somit freue ich mich, euch dieses original-italienische Rezept mit einem Hauch österreichischer Deko, nämlich dem Zimtobers, und Orangenfilets vorstellen zu dürfen. Typisch für Italien wären alternativ auch gemischte frische Früchte und Vanillepudding.

  • Forza Italia Panna Cotta

    Mein Herz schlägt für Italien – bei der Fußball-EM gab´s eine Ausnahme, nämlich beim Spiel gegen Österreich, das wir in Triest mitverfolgt haben ;-). Und auch wenn das Ergebnis hart für mich war, so ist Italien mein Favorit 😊 Dieses Forza Italia Panna Cotta entstand als Überraschung für meinen Freund und war kulinarisch ein Traum! Probiert es aus, es wird euch gefallen!

  • Lebkuchentraum

    Das ist die absolute Lieblingsweihnachtsbäckerei meines Liebsten. Dieser Traum besteht aus selbst gemachtem Lebkuchen mit einer Hammerfüllung aus Marmelade, Schoko und etwas Rum und einer Schokoladenglasur darüber.

  • Pastiera napoletana

    Die Pastiera Napoletana ist eine echte Spezialität aus der Gegend um Neapel und wurde ursprünglich traditionell zu Ostern gebacken. Diese Ricotta-Torte mit Weizenkörnern ist geschmacklich und olfaktorisch ein Hammer – der Aufwand lohnt sich wirklich sehr, insbesondere, weil sich die Torte gut in 2 Tranchen an 2 Tagen machen lässt😊 Den Grano Cotto findet man in Italien im italienischen Supermarkt, in Österreich ist er z.T. im italienischen Fachhandel zu finden – ihr könnt aber alternativ auch Reis nehmen!

  • Eierlikörkuchen

    Nun hab ich endlich meine Lieblings-Kuchenform mit einem meiner Lieblingskuchen verbunden – die Backform hab ich übrigens aus einem Laden in Triest, der für alle Bäcker*innen unter uns ein echtes Wunderland ist. Und wenn wir schon bei Italien sind: italienischer Eierlikör schmeckt exquisit, den kann ich euch auch wirklich sehr empfehlen 🙂 Aber zurück zum Eierlikörkuchen: er ist flaumig, saftig, nicht allzu süß und ein wahrer Genuss – try it!

  • Schoko-Mandel-Küchlein

    Um ehrlich zu sein: dies ist nicht der aufregendste Kuchen aller Zeiten, aber ich liebe ihn trotzdem – weil er in kompakten, flaumigen Würfeln mit Schoko und Rum-/Marmeladefülle alles bietet, was einen an einem verregneten Nachmittag mit wenig Aufwand echt glücklich machen kann! Allerdings war ich so müde, dass ich die Deko vergessen habe, was den Küchlein trotzdem keinen Abbruch tat…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Rezept Bewertung